Umarex(VFC) Glock 19 - Review

Einleitung/Geschichte:

Das reale Vorbild wurde 1988 von Glock als kompakte Schwester der Glock 17 auf den Markt gebracht und erfreut sich seitdem großer
Beliebtheit als Militär/Behördenwaffe weltweit. Mehr Infos bei Glock direkt... 
Auch in der Airsoftszene gehören Glocks zu den beliebtesten Waffen und es gibt sie in allen erdenklichen Antriebsarten von fast jedem namhaften Hersteller.

Für uns in Deutschland und einigen anderen Ländern blieb jedoch immer ein Manko, keine originalen Glockmarkings auf den Waffen da Glock keine Lizenzen für Spielzeugwaffen vergab und gegen Markenrechtsverstöße hart vorgeht! 
Bis 2013 wurde der Markt für Glockklone im GBB Sektor eigentlich von zwei, nicht miteinander kompatiblen Systemen dominiert, dem KSC/KWA System sowie dem TokyoMarui System und dessen Kopien von WE, KJW etc. 2013 erschien ein neuer Player am Markt, StarkArms als Markenname und hergestellt von VFC in Taiwan!Von der Technik her sind die Stark Arms Glocks an das TM System angelehnt unterscheiden sich aber konstruktiv und sind haptisch wesentlich näher am Original. Bei uns in Deutschland waren die StarkArms ab Frühjahr 2014 erhältlich zu einem Preis von ~140€.
Die Freude währte nicht lange, Glock hatte einen öster. Airsoftshop wegen Markenrechtsverletzung abgemahnt und ein Exempel statuiert! Es dauerte nicht lange und fast alle Airsoftshops und Importeure nahmen die Glockklone aus dem Programm. Glocks wurden rar und die Preise auf dem Gebrauchtmarkt stiegen in schwindelerregende Höhen, Preise von 200-300€ und mehr waren/sind keine Seltenheit...

Im September diesen Jahres schlug dann eine Pressemitteilung von Umarex in der Airsoftszene ein wie eine Bombe.....“Wir haben eine Glocklizenz für Airsoftwaffen“. 
Hergestellt werden die GBB Umarex Glocks von VFC, erhältlich bisher als Glock 17/19 Gen3, bis Ende des Jahres sollen die Gen4 Versionen sowie die G42 folgen.

Jetzt aber endlich zur Waffe selbst.....

Lieferumfang/Verpackung:

 

Geliefert wird die Glock 19 in einem hübsch gestalteten, stabilen Pappkarton......

 


 

..schönes Detail, die fortlaufende Seriennummer der Waffe auch außen auf der Verpackung!

 

Im Karton befindet sich die Waffe samt Magazin und eine Bedienungsanleitung.

Optik/Haptik:

 

Beim ersten in die Hand nehmen mißfällt lediglich die dicke Fett/Ölschicht ^^ ....nach dem Entfetten fühlt sich der Kunststoff sehr gut an,
etwas glänzender wie bei den StarkArms aber genau so stabil und steif, kein Knarzen! Auch die Schüttelprobe überzeugt, der Slide sitzt fast spielfrei
und auch der Outerbarrel klappert nur minimal in der Mündungsöffnung.

 

Auf der linken Slide Seite die tief eingelassenen original Markings. Die Beschichtung ist fehlerfrei aufgetragen, gefällt mir persönlich vom
Look her nicht so da etwas zu grobporig und vom Farbton her zu schwarz!

 

Sehr gut gefällt mir das kaum vorhandene Spaltmaß zwischen Griffstück und Slide sowie der bündige Sitz :thumbup: 

 

Das Griffstück gefällt mir optisch und haptisch sehr gut! Der Kunststoff ist leicht glänzend, verfügt über eine leicht raue Struktur und fühlt sich wertig an.
Bedienelemente sind glocktypisch rar gesät, Slidelock, Sliderelease sowie der Magrelease und der Trigger samt integrierter Sicherung.

 

Die aufgeraute Struktur des Griffstücks bietet auch mit feuchten Händen halt, einziger Kritikpunkt hier das das etwas stark glänzende Glocklogo.

 

Magazinboden und Griffstück schließen nicht ganz bündig ab, ist aber beim Original genau so.

 

21mm Rail für Laser/Lampendummys.

 

Das :F: wurde schön dezent über der Platte mit der fortlaufenden Seriennummer plaziert aber leider nur recht schwach aufgedruckt und nicht gelasert, dürfte also nicht sehr lange halten! Umarex bitte unbedingt lasern bei den zukünftigen Batches :!: 

 

Die Griffrückseite mit Lanyardöse ist ebenfalls sauber gespritzt, lediglich im oberen Teil ist ein feiner Gußgrat fühlbar. Auch hier schön zu sehen
wie eng der Slide auf dem Griffstück sitzt.

 

Auf der rechten Slideseite direkt hinter den griffigen Serrations ein Glocklogo, der separate „Auszieher“ und die Seriennummer unter dem Auswurffenster.
Die selben Markings befinden sich auch auf dem „Patronenlager“ des Outerbarrels plus Kaliberangabe auf der Oberseite.

 

Der Slide schließ bündig mit dem Griffstück ab. Ein schönes Detail ist das nachgebildete Feld/Zug Profil sowie der fast 1 cm
vor der Mündung endende und somit fast unsichtbare Innenlauf.
Nicht sehr angetan bin ich von der Beschichtung des Outers...wenig kratzresistent und ziemlich fleckig und ungleichmäßig.

 

 

 

Wo beim Original das „Made in Austria....“ steht befindet sich hier ein Lizenztext. Für Sammler natürlich nicht das NonPlusUltra aber immer noch besser
wie ein „Made in Taiwan“ oder einfach blank belassen wie bei der Cybergun Lizenzversion! Das Feld mit der US Patentnummer wurde leer gelassen
wahrscheinlich um Problemen mit den US Behörden vorzubeugen wo die Umarex Glock ja auch verkauft werden soll...

 

Die Kimme ist aus Kunststoff und läßt sich seitlich verschieben...und die Sammler wird es freuen, es lassen sich auch original Glock Kimmen
montieren ;) 

 

Das Korn ist ebenfalls aus Kunststoff und verschraubt und läßt sich natürlich auch durch ein Original ersetzen.

 

Das Magazin aus Zink/Aludruckguß ist sauber gefertigt und ziemlich haltbar beschichtet. Es rastet sauber ein und sitzt klapperfrei im Schacht
und fällt auf Knopfdruck frei.

 

Sehr schön vom Original übernommen die Ladestandsanzeige sowie Markings.

 

Die Bodenplatte aus Kunststoff ebenfalls mit Glocklogo, darunter befindet sich das Einfüllventil.

 

Der doppelreihige BB Schacht fasst 19 Bbs, läßt sich durch den breiten Schlitz sehr gut mittels Speedloader befüllen.

 

Die Feedlips sind aus Kunststoff und absolut gratfrei. Das konkave Gasroutebucking dichtet sehr gut zum Nozzle hin ab.

Technik/Internals:

Maße+Gewichte:

Länge:187mm Gewicht leer: 388gr
Breite:33mm mit Magazin: 642gr
Höhe:124mm Magazin: 253gr

Originalmaße:

Länge:187mm Gewicht leer: 670gr
Breite:30mm mit Magazin geladen: 855gr
Höhe:127mm

Nach den äußeren wenden wir uns nun den inneren Werten zu...hier stellt sich natürlich die Frage wo sind die Gemeinsamkeiten/Unterschiede im
Vergleich zu den alten StarkArms Glocks!? Leider steht mir zum Vergleich nur eine StarkArms S17 zur Verfügung.

Das Zerlegen geht airsoftglocktypisch einfach von statten, Magazin raus, durchladen, Slidelock beidseitig nach unten ziehen und den Slide dann
nach vorne von der Waffe abziehen...bei der Glock 19 etwas schwergängig da der Slide sehr reng auf dem Griffstück sitzt.

 

Schauen wir uns zunächst das Griffstück näher an...

 


Auf den ersten Blick sieht man hier den konstruktiven Unterschied zum TM/WE System! Im dickwandigen Vorderteil sitzt die eingelassene
Seriennummernplatte, dahinter fängt der dreiteilige Innerframe an, bei TM/WE ein kpl. Gußteil.

 

Die Slideführungen sind ein separates Teil und wie beim Vorbild aus Stahl, die beiden anderen Teile des Innframes sind aus
Zink/Aludruckguß gefertigt. Gehalten wird das Ganze durch die Kreutzschlitzschraube vorne sowie den Triggerpin plus dem Pin
darüber.

 

Die Kreutzschlitzschraube sitzt absichtlich schräg im 45Grad Winke (hier rot markiert) und somit ideal an der Stelle mit dem meisten Material
im Bereich des Triggerguards (beugt Brüche vor)!

Slidelock samt Feder, Slidecatch, beide Pins sowie natürlich sämtliche Federn und die Schraube sind aus Stahl.

 

Im hinteren Teil sitzt das Hammerhousing, ähnlich aufgebaut wie beim TM/WE System aber schon in einigen Punkten modifiziert worauf ich
später noch eingehen werde.
Aus Stahl ist hier lediglich die Triggerbar, der „herzförmige“ Hammerroller sowie Pins und Federn! Hammer, Sear, Firing Pin und Valve Lock
sind aus Zinkdruckguß gefertigt.

 

Der Magcatch verfügt auch über eine kleine Besonderheit, sonst auch aus Polymer gefertigt wie das Vorbild sitzt im oberen, hinteren Teil ein
Metallstück oben auf genau an der Kontaktstelle zum Magazin, sehr gut gemacht, Verschleiß wie bei den Wettbewerbern ist hier nicht
groß zu erwarten :good: 

 

Wie eingangs schon gesagt ist der Kunststoff wirklich gut verarbeitet, abgesehen von ein paar Gußgraten die sich aber leicht mit einem
Cutter/Skalpell beseitigen lassen.

 

 

Der Slide ist aus überfrästem, schwarz beschichtetem Aluminiumguß hergestellt und relativ leicht.Die Blowbackunit ist aus Zinkdruckguß
und der des TM/WE Systems recht ähnlich. Der Bereich wo das „Patronenlager“ des Outers läuft sieht bis auf etwas Abrieb nach fast 300 Schuß 
noch gut aus da hat der Mündungsbereich hingegen schon sichtlich gelitten.

 

Wirklich ärgerlich da vermeidbar sind diese beiden Macken links und rechts...diese sind ein Indiz dafür daß der Slide beim Rücklauf
auf den Innerframe knallt, ein absolutes NoGo! Die Ursache hierfür liegt ganz simpel in der viel zu schwach ausgelegten Recoilspring....


 

...diese ist sogar mit einer kürzeren wirklichen starken zweiten Pufferfeder gepaart was aber wenig nützt wenn die Hauptfeder zu schwach ist!
Hier auch die dringende Bitte an Umarex/VFC das schnellstens nachzubessern :!: 

 

Der Outerbarrel ist aus Zinkdruckguß und nicht sehr gleichmäßig und haltbar beschichtet......

 

 

Der Messinginnenlauf ist 85mm lang, die HopUp Unit ist aus Zinkdruckguß und macht einen soliden Eindruck. Verstellt wird das HopUp wie
beim TM/We System auch über das Kunststoffstellrad. Innenlauf und HopUp Gummi sind übrigens TM kompatibel.

 

...die Frage nach der Holsterkompatibilität wäre hiermit auch geklärt, paßt in mein Safariland wie Arsch auf Eimer ;) 

Unterschiede/Gemeinsamkeiten mit den alten StarkArms Glocks:

Kaum waren die ersten Umarex Glocks ausgeliefert wurden erste Stimmen laut daß diese überhaupt nicht mit den alten Stark Arms vergleichbar
seien! ...Gerücht, Vorurteil oder doch die Wahrheit? Schauen wir uns das mal näher an in einem Vergleich mit der alten Stark Arms S17
(die von mir allerdings schon etwas modifiziert wurde)....

 

Rein äußerlich fallen hier schnell zwei Dinge auf, der Kunststoff der G19 glänzt etwas stärker als der der G17. Auch die Beschichtung des
Slides unterscheidet sich deutlich und fällt bei der G19 deutlich grobporiger aus.

 

Bleiben wir beim Griffstück, die Spritzqualität ist bei beiden auf gleich hohem Niveau abgesehen von ein paar feinen Gußgraten an
verschiedenen Stellen.

 

Die Haptik des G19 Griffstücks sagt mir persönlich mehr zu auf Grund der raueren Textur der Griffseitenflächen.

 

Intern fallen bei näherer Betrachtung ebenfalls einige Unterschiede auf, fangen wir vorne an....

 

Der vordere Frame ist bei beiden dreiteilig aufgebaut.Die Stahlslideführungen sind jetzt kpl. und nicht mehr ausgespart.Auf die Gußführungen 
im Anschluß wurde bei der Glock 19 kpl.verzichtet und die Kreutzschlitzschraube sitzt schräg um Brüchen vorzubeugen :good: 

 

Der hintere Teil des Frames wurde bei der G19 verlängert um dem die HopUp Unit zu stabilisieren..

 

Bei der Stark Arms S17 hat die HopUp Unit einiges mehr an Spiel!

 

Trigger und Triggerbar sowie Slidecatch sind bei beiden identisch (SAI Trigger wurde von mir verbaut). Das Hammerhousing ist ebenfalls
identisch aber hier hat sich bei den Internals einiges geändert...

 

Hier ist bei der SA S17 ein Teil mehr verbaut was aber nicht auf Sparmaßnahmen bei der G19 hindeutet sondern schlicht technischer Natur ist. 
Da die Stark Arms S17 wie alle älteren VFC Pistolen im Ausland auch Fullauto schießen können/dürfen ist in der Hammereinheit ein zweites Sear notwendig!

 

Hammer/Roller sind eine kleine aber wichtige Besonderheit und bei der SA S17 und der G19 fast gleich ausgeführt, bei der G19 ist der herzförmige
Roller gefedert! Die spezielle Bauform von Hammer und Roller vermeidet Brüche des Hammers und der Repetiervorgang verläuft fast ruckfrei.
Erfunden wurde diese Form des Rollers von GunsModify für das TM System und funktioniert eigentlich erst perfekt seit dem Erscheinen der dazu entwickelten Blowbackunit im letzten Jahr. VFC hat das durch den federgelagerten Roller perfekt gelöst ohne die BBU von Grund auf neu konstruieren zu müssen :good: 

Bei der G19 sind am Hammer keinerlei Kerbspuren mehr vorhanden da die BBU beim Rücklauf fast ausschließlich mit dem Roller Kontakt hat.

 

Bei der S17 sieht man deutlich die Kontaktstelle am Hammer auch wenn diese nicht sehr groß ist!

 

Bei der S17 bleibt der Slide leicht hängen wenn man ihn nach dem Durchladen gebremst nach vorne läßt, das wurde bei der G19 durch
den gefederten Roller kpl. behoben.

 

Weiter geht es mit dem Vergleich der beiden Slides, Material scheint bei beiden das selbe zu sein, die Beschichtung ist bei der G19 wesentlich
gröber.

 

Bei der S17 ist wesentlich weniger Abrieb im Mündungsbereich zu sehen dafür schlackert der Outerbarrel auch stärker in alle Richtungen.
Das Korn der S17 ist nur gesteckt! Die Lauffläche des Patronenlagers ist bei der G19 über eine längere Strecke ausgefräßt.

 

Bei beiden besteht die BBU aus Zinkdruckguß, bei der G19 wurde jedoch auf eine Reibung erzeugende Besschichtung verzichtet sowie der
hintere Teil etwas verstärkt.

 

Der hintere Teil (Disconnector) bei der G19 wurde neu konstruiert und trägt ebenfalls zu einem wesentlich sanfteren Repetiervorgang bei,
sehr schön gelöst!

 

Die beiden Nozzle unterschieden sich lediglich im Bereich des Gasports etwas..

 

 

Die Recoilspringguides sind beide aus Kunststoff und mit Haupt sowie Pufferfeder ausgestattet...leider bei beiden Modellen viel zu schwach
ausgelegt! Als positive Neuerung bleibt die kleine Nase mit der der G19 Springguide in der HopUpUnit arretiert.

 

Die Outerbarrel sind beide aus Zink/Aludruckguß, die Beschichtung des S17 Asia Outerbarrels war damals schon recht dürftig deshalb habe
ich den aufpoliert! Geändert hat sich hier bei der G19 die „Steuerkulisse“....

 

 

...und die vordere Kante des „Patronenlagers“ hat eine breitere Phase erhalten.

 

Die Form der HopUp Unit hat sich auch etwas geändert. Die G19 HopUp Unit verriegelt mit dem Outer zusammen wesentlich besser im
Frame und hat weniger Spiel als die der S17!

 

 

Die Magazine unterscheiden sich kaum, das S17 Magazin hat keinerlei Glockmarkings, die Aussparung für den Magcatch ist bei beiden auf
der linke und rechten Seite vorhanden wodurch die Kompatibilität zu Gen4 Glocks mit umsetzbarem Magcatch gegeben ist.

 

Die Magazinböden untscheiden sich deutlich, früher mit 3 Schrauben gesichert jetzt mit einer Zentralschraube wie bei TM Magazinen Lupe 
Das Einlaßventil ist jetzt schmäler und zu TM/WE Einfüllventilen kompatibel.

Fazit:

In der Tat weicht die neue Umarex G19 intern konstruktiv von den Stark Arms Glocks ab was aber wie man ja deutlich sieht kein Nachteil
darstellt da einige kleine Verbesserungen eingeflossen sind!

Schußtest, Chronowerte:

Geschoßen und gechront habe ich indoor bei ca. 23 Grad, verwendet wurde HK Greengas sowie 0,25g Gunpoint Bio Bbs. Damit sich die Mechanik
einspielt habe ich erst mal 10 Magazine verschoßen, danach den Lauf gereinigt und mit den Messungen begonnen.

Das Durchladen geht nach einem anfänglich höheren Widerstand leicht und ruckfrei. Der Abzug ist relativ stramm gefedert, nach ~7mm leichtem
Vorzugsweg sind noch etwa 3-4mm mit höherem Widerstand zu überwinden bevor der Schuß bricht, wie beim RS Vorbild bleibt der Abzug nach
Betätigung hinten stehen.

Nach ca. 30 Schuß ergibt sich ein Durchschnittswert von ~0,85Joule, eine Gasladung von ca.15 Sekunden reicht für fast 4 Magazinladungen a
18BBs, ordentlich für ein recht kleines Magazin!

Bedingt durch die niedrige Energie gepaart mit der schwachen Recoilspring schießt sich die Glock 19 gefühlt etwas lasch.

Geschoßen auf 9 Meter stehen, nicht aufgelegt ergibt sich folgendes Trefferbild:

 

..zieht man die beiden Hochschüße ab ergibt sich trotz Schützenstreung ein respektables Trefferbild mit 6cm Streukreisen im Schnitt :thumbup:

Weniger gut gefällt mir hingegen das verbaute HopUp Gummi, selbst kpl. rausgedreht driften die BBs nach 25-30 Metern noch nach oben ab!
Läßt sich zwar durch tauschen des Gummis leicht beheben aber das ist eigentlich nicht Sinn und Zweck bei einer neuen Waffe!
Da wünsche ich mir das man seitens VFC schnellstens mal nachbessert da das bei fast allen neueren Kurzwaffen der Fall ist (VP-9, FNS, HK45) :!: 

Fazit, Kaufempfehlung:

Abschließend läßt sich sagen daß Umarex/VFC bei der Glock 19 einen guten Job gemacht haben. 
Zu einem Sehr Gut hat es leider nicht gereicht wegen des schlechten HopUp sowie der zu schwachen Recoilspring!
Beides aber Punkte die sich mit wenig Aufwand herstellerseitig lösen lassen, hier ist Umarex gefordert!!

Uneingeschränkt empfehlenswert ist die Glock 19 für Sammler/Plinker, schöne Markings, dezentes F und eine gute Schußleistung auf kurze Distanz.
Für Spieler interessant auf Grund der Größe, Robustheit, Gaseffizienz sowie Joulewerte unter den Spielfeldlimits aber eben nur eingeschränkt tauglich
ohne Wechsel des HopUp Gummis.
Für AIPSC ist die Glock 19 zu schwach und auch für Bastler eignet sie sich weniger da es außer Innenlauf/HopUp sowie Trigger kaum Tuningteile gibt bisher.

Der Preis mit 179€ geht für mich völlig ok für ein Lizenzprodukt und angesichts der Tatsache das irgendwelche technisch nicht besseren WE Fantasieglockklone zwischenzeitlich ~150€ kosten, von den Preisen auf dem Gebrauchtmarkt ganz zu schweigen.

Gekauft wurde die Reviewwaffe bei GUNPOINT 

Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik gerne hier VFC (Umarex) Glock Reihe

Quelle: gasgunempire; User: rasgas